Tanzkongress 2016

Mitarbeit Organisation

September 2015 – Juli 2016 | Berlin



Referenten-Management (Abstimmung von Veranstaltungsdetails, Verträge, Reisekostenabrechnung, Unterbringung), Planung & Besetzung Info-Counter etc.

Der Tanzkongress (vom 16. bis 19. Juni in Hannover), seit 2010 ein kultureller Leuchtturm der Kulturstiftung des Bundes, findet in seiner mittlerweile vierten Ausgabe (nach Berlin 2006, Hamburg 2009 und Düsseldorf 2013) vom 16. bis 19. Juni 2016 in Hannover statt und hat sich seit dem Auftakt 2006 als eines der wichtigsten internationalen Foren für die Diskussion und Präsentation von Tanz, Choreografie und Bewegung etabliert.

Im Mittelpunkt dieses Kongresses steht die Beschäftigung mit dem Phänomen der Zeitgenossenschaft. Seit dem frühen 20sten Jahrhundert wird sie in der künstlerischen und theoretischen Praxis als Aufforderung verstanden, sich mit den Bedingungen und Umbrüchen der Gegenwart auseinanderzusetzen. Zeitgenossenschaft verstehen wir als die Vielfalt der Versuche, sich ästhetisch, politisch, gesellschaftlich und im Tanz nicht zuletzt auch physisch in der eigenen Zeit zu verorten.

Der Kern des Programms wurde aus mehr als 220 Einreichungen ausgewählt, mit denen Künstler*innen, Theoretiker*innen, Studierende und andere Tanzschaffende aus dem In- und Ausland auf einen thematischen Call for Proposals zur Frage der Zeitgenossenschaft reagierten.

Die Vielstimmigkeit und thematische Heterogenität des Kongressprogramms zeigt eindrücklich die Relevanz und das kritische Potenzial, das dieses Thema bereithält. Über 180 eingeladene Referent*innen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten reflektieren in Workshops, Lecture-Performances, Experimenten, Gesprächen und Fallstudien unsere Rolle als Zeitgenoss*innen. Aus ihrer jeweils spezifischen Praxis heraus stellen sie ästhetische und diskursive Entwürfe des Tanz-Machens und Choreografierens zur Diskussion und widmen sich gemeinsam mit den Teilnehmer*innen u.a. aktuellen Fragen nach Gemeinschaft, Zugehörigkeit, Grenzen, Zeitzeugenschaft, ökonomischen und institutionellen Strukturen sowie den utopischen Potenzialen des Körpers.

Das Musée de la danse von Boris Charmatz, einem der radikalsten Choreografen der Gegenwart, eröffnet den Kongress im Opernhaus mit ‚Musée de la danse: Common Choreographies’, einem eigens für Hannover zusammengestellten dreiteiligen Programm, das u.a. einen Parcours durch die Tanzgeschichte des 20sten Jahrhunderts bietet. Fragen des Zeitgenössischen werden zudem in einem internationalen Tanzprogramm verhandelt, das zusammen mit dem Niedersächsischen Staatstheater und der Landeshauptstadt Hannover, Gastgeber des Tanzkongress 2016, und weiteren Partnern*innen vor Ort entwickelt wurde.

www.tanzkongress.de
Tanzkongress 2016, Mariannenplatz 2, D-10997 Berlin

TEAM
Leitung: Sabine Gehm & Katharina von Wilcke
Geschäftsführung: WILSON*BORLES arts management / Katharina von Wilcke & Harriet Lesch
Wissenschaftliche Mitarbeit: Sandra Noeth (Programm ,Border Effects’)
Beirat: Kattrin Deufert, Ingo Diehl, Nik Haffner, Jörg Mannes,
Steven Markusfeld, Bettina Masuch, Bettina Wagner-Bergelt
Organisation: Harriet Lesch (Leitung), Tanja Engel & Paula Eickmann
Technische Projektkoordination: Frank Hamann, Willi Brune
Öffentlichkeitsarbeit: Talea Schuré
Presse: k3 berlin – Kontor für Kultur und Kommunikation / Heike Diehm (Leitung), H.-W. Dohna, Lena Struve

Der Tanzkongress 2016 ist eine Veranstaltung der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem Niedersächsischen Staatstheater Hannover und der Landeshauptstadt Hannover. Mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.